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Private oder gesetzliche Krankenversicherung

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Das Gesetz sieht zwei Möglichkeiten für Künstler / Publizisten vor, sich von der gesetzlichen Krankenversicherungs- / Pflegeversicherungspflicht befreien zu lassen :

  • für Berufsanfänger
  • für Höherverdienende
Wer die Absicht hat, sich zugunsten einer privaten Krankenversicherung von der gesetzlichen Krankenversicherung nach dem KSVG befreien zu lassen, sollte sich mit den Unterschieden zwischen einer privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung vertraut machen, bevor entsprechende Anträge gestellt werden. Dazu einige Anmerkungen:

  • Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sind unabhängig vom Lebensalter und von einem bestehenden Risiko (etwa einer Erkrankung) und passen sich immer der jeweiligen Einkommenssituation, die bei Selbständigen oft stark schwankend sein kann, an.
  • Die Prämien zur privaten Krankenversicherung richten sich nach dem Eintrittsalter und nach dem persönlichen Risiko (Zuschläge z. B. bei bestehenden Krankheiten). Eine automatische Anpassung der Prämien in wirtschaftlich schlechten Zeiten des Versicherungsnehmers erfolgt nicht.
  • Für Familienmitglieder ist bei der privaten Krankenversicherung ein zusätzlicher Prämienanteil zu entrichten. Die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung schließt sämtliche Familienangehörige, soweit sie nicht selbst versicherungspflichtig sind, beitragsfrei und bei vollem Leistungsanspruch mit ein.
  • Sollte die selbständige Tätigkeit irgendwann, beispielsweise im Alter, aufgegeben werden, entfällt der Beitragszuschuss der KSK zur privaten Krankenversicherung. Mit der Rentengewährung leistet der Rentenversicherungsträger zwar einen Zuschuss auch zur privaten Krankenversicherung; dieser richtet sich jedoch ausschließlich nach dem Zahlbetrag der Rente (geringe Rente - geringer Zuschuss).
  • In die beitragsmäßig besonders günstige Krankenversicherung der Rentner (KVdR) kann nur eintreten, wer den deutlich überwiegenden Teil seines aktiven Berufslebens gesetzlich krankenversichert war. Allerdings wurde aufgrund einer Gesetzesänderung zum 01.07.2001 für nach dem KSVG versicherungspflichtige Künstler und Publizisten der Zugang erleichtert.

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